Andreas Reinbold
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Andreas Reinbold

founder · operator · system builder

Tech-Unternehmer aus der Region Reutlingen. Geschäftsführer der BizneStream GmbH und Gründer der Biz24 GmbH. Seit über 15 Jahren bringe ich Technologie dorthin, wo sie heute über Erfolg entscheidet: in den Vertrieb und die Prozesse von Unternehmen – auf unserer eigenen Plattform BCS.

Ich bin kein Entwickler. Ich bin der, der entscheidet, was gebaut wird, warum – und wie es sich im Markt beweisen muss. Hier steht, was mich antreibt und wie ich dahin gekommen bin.

was mich umtreibt

Technologie ist Infrastruktur

Algorithmen, Plattformen und Daten entscheiden heute darüber, ob ein Unternehmen gefunden wird, ob es Anfragen bekommt und ob es verkauft. In dieser Welt ist Technologie kein Nice-to-have mehr. Sie ist die Infrastruktur, auf der Unternehmen verkaufen.

Genau das will ich in die Unternehmen bringen. Nicht als einzelnes Tool, sondern als durchgängige Kette – von der ersten Sichtbarkeit über die Anfrage bis zum Abschluss. Entlang der Technologie, statt nach dem alten Muster „das Vertriebsteam macht das schon irgendwie“. Das heißt: Prozesse neu denken, Disziplinen verbinden – Daten, Software, Marketing, Vertrieb und Content – und strategische Entscheidungen treffen, die weiter reichen als bis zur nächsten Kampagne.

$ diff gestern heute
ab und zu ein flyer, eine website, eine kampagne
vertrieb nach bauchgefühl und telefonliste
innovation als nice-to-have
vertriebsinfrastruktur entlang der technologie
daten, die automatisch dorthin fließen, wo sie wirken
multidisziplinäre prozesse auf einer plattform
innovation als fundament

Starke Bilder und eine klare Marke gehören selbstverständlich dazu. Ihre volle Wirkung entfalten sie, wenn darunter eine Infrastruktur arbeitet. Die bauen wir – auf unserer eigenen Plattform BCS. Und ich ziehe die Innovation dafür in die Unternehmen hinein.

die plattform

BCS.tools

BCS – das Business Cloud System – ist das, was ich seit 2012 aufbaue: die Plattform, auf der Vertriebs-, Marketing-, Daten- und Managementprozesse von Unternehmen zusammenlaufen. Von Anfang an das Herzstück von allem, was wir tun. Seit 2026 tritt sie als eigenständige Marke auf: bcs.tools.

Weil Software allein noch keine Ergebnisse liefert, arbeiten unter dem Dach von BCS zwei Units, die ihre Leistungen direkt in der Plattform erbringen. Software und Service aus einem System – ohne Brüche, ohne Fremdsysteme.

meine geschichte

Wie ich hierher kam

2008kapitel 01

Lieber Ergebnis als Applaus

Warum mich an Werbung immer zuerst die Wirkung interessiert hat.

2008 habe ich mich mit einer Werbe- und Internetagentur selbstständig gemacht. Schon damals wollte ich vor allem wissen, was eine Kampagne bringt: Wie viele Anfragen? Wie viele neue Kunden? Was kostet ein Ergebnis?

Gestaltung war wichtig. Aber mich hat immer mehr interessiert, was dahinter passiert. Technik und Performance waren für mich nie Beiwerk, sondern der eigentliche Kern der Arbeit.

2010kapitel 02

Das Projekt, das alles verändert hat

Ein Immobilienentwickler, eine schwierige Lage – und die Erkenntnis, dass Daten der Treibstoff sind.

2010 haben wir einen Immobilienentwickler aus Hechingen durch seine digitale Transformation begleitet. Statt nur Websites und Werbung zu gestalten, haben wir seine Suchmaschinenoptimierung mithilfe seiner eigenen Daten automatisiert. Sauber, ohne Tricks. Das Unternehmen kam wieder auf Kurs.

Da wurde mir klar: Die Macht liegt nicht im Interface, sondern in den Daten. Wer sie beherrscht und fließen lässt, aktiviert im Internet enorme Kräfte. Und während die Marketingwelt Inhalte noch mühsam von Hand erzeugte und pflegte, wusste ich: Das wird nicht so bleiben.

2012kapitel 03

Keine Plattform da? Dann bauen wir eine.

Warum ich ein Unternehmen gegründet habe, statt fremde Systeme zu verbiegen.

Für diese Idee gab es kein Werkzeug. PIM-Systeme waren für Druck und E-Commerce gebaut, nicht für Unternehmen, deren Produkte man nicht einfach in einen Warenkorb legt. Und ein fremdes System wie WordPress so lange zu verbiegen, bis es irgendwie passt, war für mich nie ein Weg.

Also habe ich Leute zusammengetrommelt, Kapital zusammengekratzt und 2012 die BizneStream GmbH gegründet. Der Name ist das Programm: Geschäftsprozesse aus fließenden Datenströmen gestalten. Am Anfang stand Data Streams – das CMS kam darauf. Von Tag eins modular, von Tag eins in der Cloud. Daraus wurde BCS, das Business Cloud System.

Alle dachten, wir hätten ein CMS gebaut und später ein Datensystem angeklemmt. In Wahrheit war es genau andersherum.

Die ersten Kunden kamen aus Automotive, Immobilien, Handwerk, Beauty, Gastronomie und Logistik. Als sie plötzlich mehr und bessere Anfragen über ihre Websites bekamen, war das für viele ein Aha-Moment. Für mich war es der Beweis: Das Ding funktioniert.

Daraus ist bis heute unser Modell geworden: Wir sind kein Dienstleister mit einem Software-Nebenprodukt. Wir sind ein Technologieanbieter, der seine Dienstleistungen innerhalb der eigenen Plattform erbringt.

2013kapitel 04

Warum ich mein eigenes Entwicklerteam brauchte

Komplexe Ideen gibt man nicht an Leute, die morgen schon woanders sind.

Nach dem ersten Jahr war klar: Ein Projekt dieser Komplexität gibt man nicht an externe Teams, Freelancer-Plattformen oder Leute, die heute da sind und morgen nicht. Wer andere Prioritäten hat und den Kern der Idee nicht verstanden hat, baut daran vorbei.

Also habe ich 2013 BiznesLabs in Cherkassy gegründet – unser eigenes Entwicklungslabor, das exklusiv für uns arbeitet und später auch die Service-Prozesse der Plattform übernommen hat. Die Mischung hat sich bewährt: ukrainischer Erfindungsgeist und Flexibilität, deutsche Zuverlässigkeit und Qualität.

ab 2015kapitel 05

Kein Silicon Valley. Schwäbische Alb.

Der wilde Ritt vom Startup zum etablierten Unternehmen – ohne Risikokapital.

Das Startup-Lehrbuch sagt: MVP, erste Kunden, Pitch, Investoren. Den Pitch haben wir gemacht – nur wollte die Investorenwelt damals lieber in andere Themen als in Vertriebs- und Datenplattformen. Also haben wir gebootstrapped: von Kunde zu Kunde, jeden Euro zweimal umgedreht, jedes Feature aus einem echten Projekt heraus finanziert. Ein wilder Ritt – und die harte schwäbische Schule.

Für den nächsten Wachstumsschritt hatten wir das beste Argument, das es gibt: Kunden, die mit unseren Datenprozessen ihren Umsatz in kurzer Zeit verdoppelt, teils verdreifacht haben. Das hat die Volksbank in Tübingen überzeugt. Diese Finanzierung ist längst zurückgezahlt, die Investition steckt in der Plattform, die Maschine läuft.

Heute sind wir etabliert und inhabergeführt – mit Startup-Mentalität. Langsamer als mit Risikokapital? Vielleicht. Dafür gehört uns, was wir gebaut haben, und wir entscheiden selbst, wohin es geht. Bei unseren schwäbischen Hausbanken sind wir wohl die Exoten: keine Schrauben, keine Maschinen – sondern Software, Daten und KI.

2019kapitel 06

Hunderte Entwickler in Reichweite

Wie aus der eigenen Plattform ein internationales Engineering-Netzwerk wurde.

Immer mehr Kunden fragten nach Entwicklungen, die über unsere Plattform hinausgingen: Apps, eigene Plattformen, E-Commerce, CRM. 2019 kam deshalb die enge Partnerschaft mit ElifTech dazu, einem KI- und Software-Entwicklungshaus mit Präsenz in Europa und den USA.

Seitdem haben wir Zugang zu einem Pool von Hunderten Entwicklern – von KI über Datenbanken bis zu hochkomplexen Systemen – und setzen gemeinsam Projekte und Produkte für Kunden weltweit um.

2020kapitel 07

Wenn Medien zum Prozess werden

Warum wir angefangen haben, Filme und Bilder selbst zu produzieren.

Je mehr Daten und Kanäle wir für unsere Kunden steuerten, desto klarer wurde: Auch die Medien müssen wir selbst im Griff haben. Videos, Fotos, 3D, Content – nicht als hübsche Beigabe, sondern als ernsthafter Bestandteil der Prozesse.

Seit 2020 sind wir deshalb immer tiefer ins Mediengeschäft eingestiegen. Daraus ist eine eigene Media-Unit gewachsen, die Inhalte produziert, bearbeitet und systematisch publiziert – so, dass sie messbare Ergebnisse liefern. Viele Videos produziere ich übrigens selbst, direkt aus meinem Office in Pfullingen.

2021kapitel 08

Labor und Marke

Wie aus dem Labor und einer starken Partnerschaft Biz24 entstand.

BizneStream war der Ursprung und ist bis heute so etwas wie unser Labor: eher im Hintergrund, mit kontinuierlicher Innovation und eigenen Kunden.

2021 habe ich gemeinsam mit meinem Partner Karsten Pieckert, mit Julia Pieckert und meinen wichtigsten Teammitgliedern die Biz24 GmbH gegründet. Karsten ist einer der erfolgreichsten Gabelstaplerhändler und Anbieter von Logistikinfrastruktur in Baden-Württemberg – ein strategischer Kopf, der früh verstanden hat, dass Digitalisierung und Technologie der Schlüssel zum Erfolg sind. Zusammen sind wir ein starkes Team.

Biz24 ist die griffige Marke nach außen, mit einer klaren Vision für Logistik, Maschinenwelt und vertriebsorientierte Unternehmer. Über Biz24 bringen wir unsere Leistungen und Infrastruktur-Implementierungen heute europaweit zu Kunden in der Logistikwelt. Beide Unternehmen arbeiten auf derselben Technologie.

heutekapitel 09

Daten, KI – und was als Nächstes kommt

Warum KI für uns kein Kurswechsel war, sondern die nächste Stufe.

Daten sind seit 2012 unser Kern. Deshalb war KI für uns kein Kurswechsel, sondern die logische nächste Stufe: Wer seine Datenströme beherrscht, kann sie von KI verarbeiten lassen.

Seit 2024 stecken eigene KI-Komponenten in BCS – von Analyse und Beratung über KI-Agenten bis zur Datenaufbereitung. Und in unseren eigenen Prozessen arbeiten wir in jedem Bereich mit KI: Softwareentwicklung, Mediaproduktion, Content, Grafik, Design, Video.

Was sich seit 2008 nicht geändert hat: die Neugier. Und die Frage, was als Nächstes kommt.

rollen

Wo ich heute Verantwortung trage

  • Geschäftsführer · BizneStream GmbHpfullingen · seit 2012
  • Gründer · Biz24 GmbHempfingen · europaweit · seit 2021
  • Gründer · BiznesLabscherkassy · seit 2013
  • Strategische Partnerschaft · ElifTechseit 2019
video

Was wir bauen

klartext

Sagen Sie mir, wo Sie hinwollen

Die Welt ist kompliziert geworden, und ohne Technologie geht es nicht mehr. Deshalb bin ich für viele Unternehmer der Ansprechpartner für Tech-Fragen – vom kleinen Betrieb bis zum größeren Unternehmen, von der Datenstrategie bis zur Frage, welches System wirklich passt.

Ich fühle mich diesen Unternehmern verpflichtet. Digitale Transformation und Innovation sind kein Selbstzweck – sie entscheiden darüber, wer in den nächsten Jahren noch am Markt ist. Am besten funktioniert es direkt, ohne Herumeiern: Sie sagen mir, wo Sie hinwollen. Ich sage Ihnen, wie Sie dahin kommen, was es dafür braucht – und ob wir es selbst umsetzen oder über unser Partnernetzwerk. Es gibt immer eine Lösung.

Gehen Sie mit mir diesen neuen Weg.